Feuer in Tischlerei

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Dienstag, 03.07.2014, 17 Uhr. Geschäftsführer Jörg Hemming schlägt Alarm. Er ruft die “112″ an.

Binnen weniger Minuten dringt Sirenengeheul durch Weißwasser, das erste Löschfahrzeug trifft in der Berliner Straße ein. Über die Leitstelle alarmiert eilen auch die Feuerwehren aus Weißkeißel, Trebendorf, Krauschwitz-Ost und Halbendorf zur Hilfe. Jörg Hemming zeigt Schichtleiter Jürgen Herzog den Weg und informiert: “Zwei Personen sind noch in der Maschinenhalle.” Der erste Trupp der Kameraden stülpt sich seine Atemmasken über und geht gebückt in die Halle hinein. Hier erwartet sie dicker Rauch. Eine Wärmebildkamera hilft in der mit viel Holz gefüllten Maschinenhalle bei der Vermisstensuche. Fünf Minuten nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte werden sie geborgen. Lebend. Alle atmen auf.

Parallel rollen Kameraden Wasserschläuche aus, wird die Drehleiter vor den benachbarten Busgaragen geparkt. Wenn sich das Feuer von der Maschinenhallt ausdehnt und auf den riesigen Späneturm übergreift, löscht man von hier oben. Doch dazu kommt es nicht…

Nach 45 Minuten blasen die Wehrleiter die Einsatzübung ab, die sie vorbereitet hatten. Sie sind sehr zufrieden mit dem Ausgang dieses Trainings. “Hoffen wir, dass es hier nie wirklich brennt”, so die Worte eines Wehrleiters.

Jörg und Sieglinde Hemming, die Geschäftsführer der Tischlerei, sind begeistert von dem, was in der vergangenen knappen Stunde vor ihren Augen ablief. “So schnell und professionell, aber überhaupt nicht hektisch, das sorgt für Vertrauen.” Denn die Tischlerei gehört zu den brandschutzgefährdetsten Objekten in Weißwasser.

 

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