Kirchburg Radeln: Zu hause in Radeln

Im Rahmen des Aufrufs: „Deutsches Handwerk hilft“ nehmen wir am Hilfsprojekt „Kirchenburg Radeln – ein Schutzraum für Kinder“ in Rumänien teil und helfen beim Aufbau und der Sanierung der Projekteinrichtungen.

Wir sind nun definitv angekommen. Unser zweiter Bericht nach einer Woche im Dorf.

 

Nach einer Woche im rumänischen Radeln (Roades) können wir sagen, dass wir im Dorf sehr gut integriert wurden, uns die rumänische Gastfreundschaft jeden Tag erneut begeistert und unsere Arbeiten immer mehr Gestalt annehmen.

 

Der erste Laubengang ist fertiggestellt und die Tore befinden sich in der Endmontage. Die Tischlerei der Stiftung ist relativ klein und es fehlt an Vielem, sodass der Ablauf der Arbeiten einer guten Koordination bedarf. Die oft schwierigen Bedingungen fallen jedoch kaum ins Gewicht, angesichts dessen, das zu spüren ist, wie wichtig das Projekt für das Dorf ist und wie gut es vom größten Teil der Bewohner angenommen wird.

 

Es ist eine gute Erfahrung für uns, den dörflichen Alltag nicht aus der Sicht eines Touristen zu sehen, sondern durch unsere tägliche Arbeit zu erleben. Man lebt hier sehr ursprünglich und naturverbunden und die Herzlichkeit und Offenheit der Menschen uns gegenüber ist fantastisch.

 

Eine der beeindruckensten Bauten der siebenbürger Sachsen ist die Kirchburg des Dorfes aus dem 14. Jh. Nach dem Wegzug der deutsch stämmigen Bevölkerung ist das denkmalgeschützte Ensemble nur unzureichend instandgehalten und droht zu verfallen.

Die Peter Maffay Stiftung plant, diese Kirchburg zu restaurieren. Wir konnten die Kirchburg besichtigen und durften den Glockenturm besteigen.

 

Es ist schön zu sehen, dass andere Projekte wie z.Bsp. der Biobauernhof anfangen, sich zu entwickeln.

Wir sind guter Dinge, unsere gesteckten Ziele dieser Hilfsaktion zu erreichen!

Veröffentlicht unter Hilfsprojekt Kirchburg Radeln